Schwarze Melasse

Schwarze Melasse – was sind die Besonderheiten und wie unterscheidet sie sich von der normalen Melasse?

Schwarze Melasse

Schwarze Melasse entsteht als Nebenprodukt bei der Zuckerherstellung.

Schwarze Melasse entsteht als Nebenprodukt bei der Zuckerherstellung. Es durchläuft verschiedene Stufen, wobei sie bei der ersten Stufe noch von hellem Farbton ist. Hier wird die Melasse gekocht und zentrifugiert – helle Zuckerkristalle sind hier noch zahlreich enthalten. Die Engländer nennen diese Masse “Golden Syrup” und verwenden es gerne für Backrezepte und Desserts. Durch die weitere Verarbeitung, das heißt, erneutes Erhitzen dieser hellen Masse entsteht dann schon eine etwas dunklere Masse, ein Sirup, der sehr aromatisch ist. Die Farbe wird immer dunkler, je häufiger die Erhitzung stattfindet und nach dem dritten Mal Aufkochen, enthält die Masse dann keinen Zucker mehr, ist aber noch mit Mineralstoffen und Vitaminen versehen.

Verwender behaupten, der Geschmack liegt nun zwischen Rübenzucker und Lakritze und betiteln die schwarze Melasse als “Honig des Zuckerrohrs”. Sie ist als altes Heilmittel bekannt und Kenner wissen um ihre Wirkung als Radikalenfänger, soll krebshemmend sein und wird als entzündungshemmendes Heilmittel benutzt.
Die schwarze Melasse enthält einen typischen pflanzeneigenen Geschmack – außerdem ist es reich an Vitaminen und Spurenelementen sowie Rohproteinen. Viele der enthaltenen Spurenelemente sind wichtig für den sogenannten Knochenstoffwechsel. So heißt es, dass beispielsweise die Erkrankung Osteoporose nicht durch einen Hormonmangel bedingt ist, sondern hier ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen vorliegt. Als “Anti Agent Naturprodukt” ist es mittlerweile in der westlichen Welt angekommen und findet in vielen Haushalten Verwendung. Die Schwarze Melasse soll der Harmonisierung des Körpers dienen und zur Stärkung des Organismus beitragen.

Gerne eingesetzt in der Nahrungsmittelindustrie wird auch ein großer Teil der schwarzen Melasse in der Landwirtschaft als Futtermittel eingesetzt. Ohne irgendwelche Zusätze dient sie als direkte Futtergabe. In der Fermentationsindustrie wird die Melasse auf der Basis von Trinkalkohol verwendet – für Wodka, indischen Whiskey und Rum. Und in der pharmazeutischen Industrie dient sie zur Herstellung von Antibiotika.

Obwohl die schwarze Melasse wie ein Abfallprodukt behandelt wird, sollten hier die für die Gesundheit guten Eigenschaften vielleicht nicht unterschätzt werden.
Einfach mal 2 Teelöffel davon in wenig heißem Wasser auflösen und mit kaltem Wasser, Milch oder Fruchtsaft auffüllen und ein paar Tage lang ausprobieren.

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